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Leichtathleten im Dauereinsatz

Nach den drei Auftaktwettkämpfen Ende April ging es für die SVS-Leichtathleten zu neun weiteren Sportfesten. Auf der Jagd nach weiteren Qualifikationsnormen sprang sogar eine oberbayerische Medaille heraus.

Am 13. Mai startete Marie Salvamoser nämlich bei den Langstreckenmeisterschaften in Poing. Um ihr Ziel, den Vereinsrekord über 2.000 m von Michaela Holzinger aus dem Jahr 1984 zu verbessern, lief die Elfjährige mit dem älteren W12-Jahrgang mit. Mit einer Zeit von 7:39,52 min blieb sie nicht nur 20 Sekunden unter dem alten Rekord, sondern schaffte es auch auf den dritten Platz und gewann somit ihre erste Medaille bei einer oberbayerischen Meisterschaft.

Anna in Vaterstetten und Antonia in München und Karlsfeld

Zwei weitere Läuferinnen waren in den Farben des SVS unterwegs. Am 14. Mai erlief die achtjährige Anna Genssen den dritten Platz über 800 m bei einem Sportfest in Vaterstetten (3:08,62 min) und wurde Vierte im 60-m-Sprint. Antonia Fezer (U18) belegte am 16. Mai den achten Platz beim internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München über 1.500 m und blieb mit 5:26,45 min nur drei Sekunden über ihrem Rekord. Am 10. Juni gewann sie den 800-Meter-Lauf in Karlsfeld. Mit einer Zeit von 2:39,13 min verpasste sie ihre Bestleistung nur um 3 Zehntelsekunden.

Wasserburger Altstadtspringen, Germeringer Meeting

Am 9. Mai stand Élise Bels im starken internationalen Teilnehmerfeld des Wasserburger Altstadtspringens. Mitten auf dem Marktplatz, wo die Stabhochsprungmatte aufgebaut war, stellte sie mit 2,70 m einen neuen Vereinsrekord auf. Am gleichen Tag waren vier weitere Athleten in Germering im Einsatz. Die stärkste Vorstellung zeigte Korbinian Asanger (M15). Er verbesserte seine Zeit über die 80-m-Hürden erneut und lief mit starken 12,02 Sekunden auf den ersten Platz. Er gewann auch den Weitsprungwettbewerb und wurde Zweiter im Kugelstoßen. Siege gab es auch für Katharina Seidel (W13) und Timothée Bels (U18) im Stabhochsprung. Timothée belegte zudem den dritten Platz im Weitsprung vor seinem Trainingskollegen Daniel Falckenberg.

Deutsche “Quali” für Viki, weite Sprünge in Innsbruck

Ende Mai waren Viktoria Jokisch in Heidelberg sowie Mercy Matas und Timothée Bels in Innsbruck im Einsatz. Mit guten 32,05 m hakte Viktoria im Speerwurf die Norm für die Deutschen Seniorenmeisterschaften ab. Mit 28,04 m im Diskuswurf fehlten ihr weniger als zwei Meter für eine weitere Norm. In beiden Disziplinen blieb sie jeweils knapp unter dem Vereinsrekord. In Innsbruck glänzten die Stephanskirchner vor allem im Weitsprung. Mit 4,68 m sprang Mercy so weit wie seit zwei Jahren nicht mehr. Timothée landete bei 5,84 m und kam bis auf 16 cm an die bayerische Norm heran.

Zehnkampf und andere Rekorde

Am 16. und 17. Mai bestritt Benjamin Seidel einen Zehnkampf in Oberasbach bei Nürnberg, wo er den sechsten Platz belegte. Er glänzte vor allem im 110-m-Hürdensprint mit einer bayerischen Norm (16,63 s) und mit einem Vereinsrekord über 400 m (56,03 s), den er Simon Schießler abnahm. Simon war ebenfalls in Oberasbach am Start. Unter den Farben von Gräfelfing sammelte er 6.272 Punkte und erreichte zum ersten Mal die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Ein weiterer Stephanskirchner ist auf Deutsche-Meisterschaften-Kurs. Am 6. Juni verbesserte der U12-SVS-Trainer Valentin Fezer in Regensburg seine Bestzeit über 3.000 m um 11 Sekunden auf 8:45,15 min und bestätigte die U20-Norm. Aktuell er belegt den 13. Rang in der deutschen U20-Bestenliste. In den zwei Wochen davor war er über 1.500 m (4:05,38 min) und 5.000 m (15:24,86 min) so schnell wie nie zuvor.

Aktuelles

Stephanskirchen in Wasserburg und Aichach erfolgreich

Beim traditionellen Saisonabschluss in Wasserburg am 4. Oktober hatten die Leichtathleten eine letzte Möglichkeit, ihre Leistungen zu toppen. Dies gelang ihnen, indem sie zwei Vereinsrekorde im Diskuswurf verbesserten. Zur gleichen Zeit krönte sich Viktoria Jokisch in Aichach zu Bayerischer und Süddeutscher Vizemeisterin.

Katharina und Linus gewinnen oberbayerische Silbermedaillen

Zwei Vizemeistertitel und zehn weitere Top-10-Platzierungen. Bei den Oberbayerischen Einzelmeisterschaften am 26. September in Vaterstetten haben die U14-Leichtathleten einmal mehr bewiesen, dass die junge Generation bereitsteht.

„Bayerischer Meister, deutsche Qualifikation, Nominierung für den Ländervergleich: Das war gar nicht mein Plan“

Im Interview spricht Korbinian Asanger über seine Nominierung für den Ländervergleich am 19. September und seine Erfahrungen als Mitglied der bayerischen Leichtathletik-Mannschaft. Der 15-Jährige verrät auch, wie er zum 300-Meter-Hürdenlauf kam und welche neuen Ziele er nun hat.

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