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svs2026-07-14 22:21:442026-07-14 22:22:47Sieben oberbayerische MedaillenBei den Oberbayerischen Meisterschaften am 11. und 12. Juli in Erding mischten die Stephanskirchener in zahlreichen Finalentscheidungen mit. Élise Bels wurde Meisterin im Stabhochsprung, Korbinian Asanger gewann drei Medaillen. Die Spender der Osteraktion hatten ihren Anteil am Erfolg: Allein drei der sieben Podestplätze wurden durch die neuen Geräte möglich.
Ein Jahr nach ihrem Sieg in der Altersklasse W13 hatte Élise Bels den Stabhochsprung-Wettbewerb erneut fest im Griff. In der Altersklasse W14 gewann sie auch deshalb, weil sie ihre persönliche Bestleistung um 20 cm auf 2,90 m steigerte. Auf dem dritten Rang überraschte ihre Vereinskollegin Katharina Seidel. Die W13-Athletin, die in der höheren Altersklasse W14 gestartet war, verbesserte sich sogar um 30 cm und übersprang 2,80 m. Mit diesen Leistungen gehören die beiden Springerinnen zur deutschen Spitze. Élise rangiert auf Platz neun, Katharina auf Platz 15 der deutschen W14-Bestenliste.
Außerdem sprang Élise mit neuer Bestleistung von 4,79 m auf den sechsten Platz im Weitsprung und näherte sich dem Vereinsrekord von Barbara Dressler (4,97 m, 1987) bis auf 18 cm an. Auch im Speerwurf erzielte sie mit 23,91 m die beste Leistung einer 14-jährigen Stephanskirchnerin seit 1972 und belegte Rang zehn.
Zweifach Erfolg für Korbinian über die Hürden
Bei den männlichen Athleten setzte Korbinian Asanger (M15) seine erfolgreiche Saison mit drei Einzelmedaillen fort. Der Bronzemedaillengewinner der Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften wurde zweimal Vizemeister über zwei Hürdenstrecken und gewann zudem Bronze im Diskuswurf. Im 80-m-Hürdensprint blieb er mit 11,87 s erstmals unter der Marke von zwölf Sekunden. In seinem ersten Rennen über 300 m Hürden überraschte er mit dem Gewinn der Silbermedaille. Mit seiner Zeit von 44,37 s kam er sogar bis auf 37 Hundertstelsekunden an die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften von 44,00 s heran. Im Diskuswurf steigerte er seine persönliche Bestleistung um sechs Zentimeter auf 30,54 m.
Dank zweier Medaillen erlebte auch Timothée Bels eine erfolgreiche Meisterschaft. Mit 3,80 m belegte er in seiner Paradedisziplin, dem Stabhochsprung, den dritten Platz und scheiterte erst an der Höhe von 4,00 m. Im Weitsprung-Finale sicherte er sich mit 5,72 m im sechsten und letzten Versuch ebenfalls die Bronzemedaille.
Weitere gute Platzierungen
Nicht viel fehlte und Jakob Schießler, der bei den Aktiven startete, hätte die Stephanskirchener Medaillensammlung weiter vergrößert. Als Vierter über 110 m Hürden fehlten ihm mit neuer Bestzeit von 16,03 s lediglich sieben Hundertstelsekunden zum dritten Rang. Auch im Weitsprung wurde er mit neuer Bestleistung von 6,31 m Vierter. Im Stabhochsprung überquerte er erneut die Vier-Meter-Marke und belegte Rang fünf. Die gleiche Platzierung erreichte er im Diskuswurf-Finale, wo er mit 36,80 m bis auf einen Meter an die Bronzemedaille herankam.
Dank einer konstanten Serie über 28 m und einer Bestweite von 28,83 m belegte Anna Schießler (U20) im Diskuswurf den vierten Rang. Mit ihrer neuen Drehstoßtechnik und 8,98 m wurde sie Sechste im Kugelstoßen und blieb damit nicht weit von ihrer Freiluft-Bestleistung in der Angleittechnik (9,48 m) entfernt.
Über 800 m lief Antonia Fezer (U18) in neuer Bestzeit von 2:37,16 min auf den fünften Rang. Einen fünften Platz gab es auch für Mercy Matas (U18), die im Hochsprung 1,43 m überquerte. Mit 13,46 s über 100 m näherte sie sich ihrer zwei Jahre alten Bestzeit von 13,20 s wieder an und erreichte das B-Finale, in dem sie Siebte wurde. Bei ihrem ersten Start über 100 m Hürden in der U18 belegte sie mit 18,00 s den 13. Platz.










