Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat beschlossen, die laufende und aktuell ausgesetzte Saison 2019/20 bei den Junioren abzubrechen. Bei den Junioren werden die Abschlusstabellen auf Basis einer Quotienten Regelung gebildet: Die bestplatzierte aufstiegsberechtigte Mannschaft und das auf einem Aufstiegsrelegationsplatz stehende Team steigen auf. Absteiger soll es nur dann geben, wenn Teams in der laufenden Saison bis dato punktlos geblieben sind.

SVS-Fußball-Jugendleiter Chris Fleischmann zieht Bilanz über die Ergebnisse der verschiedenen Altersklassen:

Unsere A-Jugend konnte in der Kreisklasse bei 9 Spielen insgesamt 23 Punkte einfahren und ist durch den Abbruch der Saison weiterhin Erster der Tabelle und wird somit in die Kreisliga aufsteigen– eine Wahnsinnsleistung der Mannschaft und des Trainers.

Die C- Jugend wird ein weiteres Jahr in der Kreisliga spielen können, allerdings mit einer komplett neu zusammengesetzten Mannschaft, da zum 01.08.2020 sich die Jahrgangsstufen im Juniorenbereich ändern und somit nur Spieler des Jahrgangs 2006 / 2007 berechtigt sind.

Im Bereich der D-Jugend bedeutet das, dass wir mit der zukünftigen D1 ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga spielen können und die D2 Jugend in der Kreisklasse.

Sofern wir noch einen Trainer finden, werden wir für die neue Saison auch eine dritte Mannschaft in der Altersstufe 2008/2009 anmelden können.

Bei den E Junioren werden wir dieses Jahr nur eine Mannschaft melden dafür aber wieder drei Mannschaften bei den F Junioren. Die Kleinsten trainieren wieder einmal in der Woche als G Jugend.

Bei den Juniorinnen soll ab dem 1. September – wenn durch staatliche Vorgaben möglich – analog des Spielbetriebs bei den Herren und Frauen die Saison 2019/2020 fortgesetzt werden. Bei den Juniorinnen spielt indes ein anderer Faktor eine extrem große Rolle, der klar gegen einen Abbruch spricht. „Das Thema ‚Bindung‘ der Spielerinnen hat bei den Juniorinnen für die Vereine ein viel größeres Gewicht, als bei den Erwachsenen oder Junioren. Das liegt nicht nur daran, dass wir viel weniger Juniorinnen im Spielbetrieb haben als bei den Junioren. Für das Gros der Mädchen spielt trotz allem sportlichen Ehrgeiz die soziale Komponente eine immense Rolle. Das gemeinsame Spiel in einer gewachsenen Mannschaft steht oft über dem Leistungsgedanken.

Die B Juniorinnen des SV Schloßberg freuen sich natürlich genauso schon wie die Jungs, wenn endlich wieder gespielt wird. Der Zuspruch zum Fußballspielen in einer reinen Mädel Mannschaft ist enorm, sodass wir eine E- Juniorinnen Mannschaft im Trainingsbetrieb haben und wenn es sich weiter positiv entwickelt, diese auch für den Spielbetrieb melden werden.

Wir hoffen inständig, dass wir bald alle wieder nicht nur trainieren, sondern auch aktiv Fußball spielen können, so Fußball-Jugendleiter Chris Fleischmann.

 

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