Am 3. März haben die drei Athleten Geschichte geschrieben. Bei der bayerischen Hallen-Mehrkampf-Meisterschaft in Fürth holten sie den ersten Titel für den Verein überhaupt.

Obwohl der SV Schloßberg-Stephanskirchen in den letzten Jahren immer näher an die bayerische Goldmedaille gekommen war, hatte er sie noch nicht zu fassen bekommen. Am 3. März 2024 war es so weit. Jakob Schießler, Maximilian Eichinger und Leonhard Seidel schafften, was keiner ihrer Vorgänger oder Vorgängerinnen erreicht hatten. Sie krönten sich in der Mannschaft-Wertung als bayerische Meister.

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Qualifiziert hatten sie sich dank ihren Zehnkampf-Leistungen des letzten Sommers und standen somit unter den 12 Teilnehmern der diesjährigen Hallen-Mehrkampf-Meisterschaft. Sie traten in einem Fünfkampf gegeneinander an (60 m Hürdenlauf, Weitsprung, Kugelstoß, Stabhochsprung und 1000 m).

In der Einzelwertung gab Jakob Schießler das beste Abschneiden ab. Er wurde Fünfter mit 2.676 Punkten. Er schnitt im Kugelstoßen und Weitsprung am besten ab, wo er die jeweils viertgrößte Weite der Konkurrenz schaffte. Im Stabhochsprung zeigte er wieder eine gute Konstanz und blieb mit 3,60 m nur 2 cm unter seinem Hausrekord.

Dank einem guten 1000 m Lauf, den er als Vierter beendete, kam am Ende Maximilian Eichinger nah an Jakob in der Gesamtwertung. Er wurde Sechster mit 2.650 Punkten, 26 Zähler hinter seinem Trainingspartner. Davor hatte Maxi drei persönliche Bestleistungen verbessert (Stabhochsprung, Weitsprung und Kugelstoß) und war knapp über seine Bestzeit im Hürdenlauf geblieben.

Leonhard Seidel, der noch im ersten Jahr der Altersklasse U20 ist, belegte am Ende den achten Rang des Fünfkampfes. Er verbuchte Bestleistungen im 60 m Hürdenlauf, Weitsprung und Kugelstoß.

Gemeinsam sammelten Jakob, Maxi und Leo 7.890 Punkte, was ihnen den bayerischen Titel sicherte.

Höhenpunkt des Winters, dieser Wettkampf war auch der letzte der Hallensaison für die Stephanskirchner. Insgesamt haben 25 SVS-Athleten zwischen Dezember und März an 8 verschiedenen Hallen-Wettkämpfen der U12 bis U20 teilgenommen. Sie fuhren damit nach Bad Endorf, München, Passau und Fürth. Bei insgesamt 132 Einzelstarts sammelten sie 100 persönliche Bestleistungen und verbesserten 21 Vereinsrekorde. Der Blick richtet sich schon auf den Sommer. Die Vorbereitung fängt schon für die Älteren in den Osterferien mit einem einwöchigen Trainingslager in Italien an.

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Der U18-Athlet gewinnt in München die oberbayerische Crosslaufmeisterschaft und zieht Leo Schrei in seinen Sog. Antonia Fezer wird Siebte.

 

Nachdem die oberbayerische Crosslaufmeisterschaft zweimal in Bad Endorf stattgefunden hatte, organisierte dieses Jahr der PSV München den Wettbewerb auf seinem Gelände im Westen der Landeshauptstadt. Valentin Fezer verlor nicht die Orientierung und schaffte den Hattrick. Nach seinen Siegen im Jahr 2022 und 2023 konnte er wieder die oberbayerische Crosslaufmeisterschaft für sich entscheiden. Dass seine Spikes zuhause liegengeblieben waren, konnte ihn auch nicht davon halten. Damit belohnte er sich für sein starkes Engagement im Training.

Auf dem 2,4 km-Strecke platzierte Valentin kurz vor Schluss die entscheidende Attacke. Er setzte sich ab und überquerte die Ziellinie mit 10 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus Schönau. Dahinter gewann sein Trainingskamerade Leo Schrei den Kampf um die Bronzemedaille, eine Sekunde vor dem Vertreter aus Penzberg. Kurz vor dem Erfolg ihres Bruders hatte Antonia Fezer (Altersklasse W15) das gute Abzeichen des Vereins mit einem 7. Platz eröffnet.

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Zehn Stephanskirchner haben an der U14-Hallenkreismeisterschaft am 4. Februar in Bad Endorf teilgenommen. Es wurde ein gelungener Wettkampf für die Schützlinge von Jakob Schießler und Maximilian Eichinger. Die jungen Sportler gewannen 10 Medaillen und schafften dazu noch 14 Platzierungen in den TopTen. Korbinian Asanger war der fleißigste Medaillensammler. In der Altersklasse M13 wurde er Erster im 30m-Lauf und 30m-Hürdenlauf, Zweiter im Kugelstoßen und Dritter im 5erHopsprung. In der Klasse M10 errang Linus Peters drei Medaillen: Erster im 30m-Lauf, jeweils Dritter im 30m-Hürdenlauf und beim Standweit. Bei der weiblichen Jugend W13 war Pauline Hering mit Platz 2 im Kugelstoßen sehr erfolgreich und verbesserte ihre persönliche Bestleistung von 6,43m auf 7,40m. Beim dritten Platz im Hochsprung steigerte sie sich von bisher 1,15m auf 1,25m. Einen erfolgreichen Einstieg in den Wettkampfbetrieb feierte in der Klasse W13 Josefine Mayer mit zwei Vierten Plätzen im Hochsprung (1,20m) und im 5erHopsprung (10,24m). Einen dritten Platz erkämpfte sich Anna Embacher in der Klasse W11 mit 1,84m im Standweit. Leichtathletik-Abteilungsleiter Andreas Scheibenzuber begleitete die jungen Sportlerinnen und Sportler und unterstützte den Veranstalter TSV Bad Endorf als Kampfrichter.

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Am 10. und 11. Februar fanden in München die bayerischen Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften statt. Der SVS schickte dieses Jahr sechs Teilnehmer, die sehr gut mitmischten.

 

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Zweimal standen die Stephanskirchner nah dran am Podium. Jakob Schießler wurde Vierter im Diskuswurf. Zwischenzeitlich stand er sogar auf dem dritten Rang, wurde aber im vorletzten Versuch übertroffen. Seine Kameraden erliefen ebenso den vierten Platz im Finale der 4x200 m Staffel. Maximilian Eichinger, Elias Stalla, Leonhard und Benjamin Seidel benötigten dafür einen neuen Vereinsrekord.

Jakob und Leonhard waren vorher gemeinsam im Finale des Stabhochsprungs, wo sie 3,60 m und 3,40 m jeweils übersprangen. Damit belegten sie den sechsten und siebten Platz. Jakob wurde auch Fünfter im Kugelstoßen-Finale und rundete seine gute bayerische Kampagne ab.

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Mercy Matas vertrat den Verein in den Sprintdisziplinen. Nachdem die 14-Jährige schon Anfang Januar in Passau die Qualifikation für den 60 m-Lauf geschafft hatte, hatte sie drei Wochen später in München die Norm für den 60 m-Hürdenlauf hinzugefügt, jeweils mit neuem Vereinsrekord. Da es in ihrem Alter keine bayerische Hallenmeisterschaft gibt, startete sie einen Jahrgang höher und sammelte in den Vorläufen der beiden Disziplinen wichtige Erfahrungen.

 

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An zwei Januar-Wochenenden duellierten sich bei den Hallenmeisterschaften die besten Athleten aus Südbayern, von der Altersklasse der U16 bis zu den Aktiven. Der SVS startete erfolgreich mit 19 Teilnehmern.

Eine starke Mannschaftsleistung zeigten Maximilian Eichinger, Leonhard Seidel, Elias Stalla und Jakob Schießler. Dank neuem Vereinsrekord liefen sie auf den dritten Platz des 4x200m-Staffellaufs. Es war erst die dritte Medaille, die der Verein bei südbayerischen Meisterschaften gewinnen konnte.

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Zu weiteren Ehrungen fehlte nicht viel. Vier Mal schrammten die Stephanskirchner am Podest vorbei. Mercy Matas (60m U16), Leo Schrei (800m U20), Timothée Bels (Stabhochsprung U16) und Leonhard Seidel (Stabhochsprung U20) beendeten ihren Wettbewerb jeweils auf dem vierten Platz.

Dank Mercy stand der SVS zum ersten Mal in einem Sprintfinale der südbayerischen Meisterschaft. Nachdem sie ihre Bestzeit und den Vereinsrekord im 60 m Vorlauf verbessert hatte, steigerte sie sich nochmal im Endlauf auf 8,45 Sekunden. Nur eine Zehntelsekunde trennte sie von Bronze und zwei von Gold.

Bemerkenswert war auch die Leistung von Leonhard, der seine persönliche Bestleistung mit dem Stab um 20 cm auf 3,60 m verbesserte. Damit machte er es seinem Trainingskollegen Jakob Schießler gleich und schaffte die Norm für die bayerischen Meisterschaften.

Zwei sehr gute Platzierungen errangen auch Sarah Dierfeld und Maximilian Eichinger. Im Kugel-Finale verbesserte Sarah ihren zwei Wochen alten Vereinsrekord um weitere 20 cm und wurde mit 8,95 m Fünfte. Den gleichen Rang erlief Maximilian im 60 m Hürdenfinale. Weitere Top 8-Plätze konnten Magdalena Dunker, Valentin Fezer, Jakob Schießler und Benjamin Seidel erreichen. Insgesamt standen die Athleten des Vereins 18 Mal unter den 8 Besten der verschiedenen Wettbewerbe!

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